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Sammlungspräsentation

Remix

Die Sammlung neu sehen

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Unter dem Titel „Remix. Die Sammlung neu sehen“ präsentiert die Kunsthalle Bremen die Sammlung seit Sommer 2020 grundlegend neu.

Durch mutige Wandfarben, eine aufwendige Installation und ein völlig neues Arrangement der Werke bieten sich überraschende neue ästhetische Erfahrungen. Umfassende Vermittlungstexte zu sämtlichen Werken liefern Informationen, die teilweise aktuell recherchiert wurden. Einzelne Werke waren seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen. Hinzu kommen aktuelle Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben, die nun erstmals präsentiert werden. Die Kunst nach 1945 hat eine deutlich größere Präsenz.

Im Sinne eines „Remixes“ wurde eine kreative Neumischung des vorhandenen Materials vorgenommen. Bekanntes wurde weggelassen, neue Elemente wurden hinzugefügt, neue Kombinationen wurden ausprobiert und so ein fundamental anderes, ästhetisches Erlebnis geschaffen. Intensive Wandfarben, dichte Salonhängung, die ungewöhnliche Inszenierung von Gemälden und Skulpturen, aufwendige und raumfüllende Installationen sowie spektakuläre neue Werke machen den Museumsbesuch zu einem sinnlichen und intellektuellen Genuss.

Die neue Hängung der Sammlung befragt historische wie zeitgenössische Kunst nach ihrer Relevanz heute und stellt Bezüge zu aktuellen Themen her und demonstriert die Kontinuität von gewissen Motiven durch die Jahrhunderte. Die Hängung folgt einer grundlegend chronologischen Struktur, die durch Themenräume ergänzt wird. Sie behandeln Fragen, die Menschen seit langem bewegen: Glauben und Krieg, Welthandel und Kolonialismus, Natur und Globalisierung. Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten spiegeln so eine ungebrochene Aktualität. Zentraler Bezugspunkt ist dabei auch immer die Geschichte des Kunstvereins im Kontext der Geschichte der Hansestadt Bremen. Die neue Präsentation verknüpft eine regionale Perspektive und gewachsene Sammlungsgeschichte mit dem Weltgeschehen.

Die Neukonzeption der Dauerausstellung bietet eine Chance zur Auseinandersetzung mit dem geltenden Kanon: Welche Werke haben seit Jahrzehnten ihren Platz in der Galerie behauptet, welche wurden ins Lager verbannt? So finden sich in der Dauerausstellung überraschende Entdeckungen aus dem Depot. Vertraute Werke erscheinen durch ungewohnte Gegenüberstellungen in einem neuen Licht. Die prinzipiell zeitlich geordnete Erzählung wird vielfach durch thematische Akzente bereichert, wobei historische Arbeiten auch auf zeitgenössische Kunst treffen. Bekannte und unbekannte Künstler*innen, regional und international bedeutende Arbeiten treten in einen anregenden Dialog.

Die Nachkriegskunst und zeitgenössische Arbeiten erhalten eine größere Präsenz. Raumfüllende Installationen von Pipilotti Rist, James Turrell, Ben Vautier oder John Cage machen Kunst mit allen Sinnen erlebbar.

In der Großen Galerie wird ein Einblick in die umfangreichen Skulpturenbestände gegeben und ein Panorama von mehr als 400 Jahren Kunstgeschichte präsentiert. Die Anordnung der Skulpturen erfolgt nicht nach Epoche, künstlerischer Position oder Material, sondern nach dem Kriterium der Größe: Von zierlichen Figurinen bis zu mehr als lebensgroßen, schwergewichtigen Werken wird der menschliche Körper als zentrales Thema der Kunst vor allem um 1900 bis in die Gegenwart beleuchtet.

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Ihr Besuch

Ausstellungsraum mit bunten Gemälden an zitronengelben Wänden und einem blauen Sofa in der Mitte

Ausstellungsansicht Remix, Foto: Marcus Meyer Photography

Ausstellungsraum mit Gemälden an einem scharzen Gerüst an Sandsteinwand

Ausstellungsansicht Remix, Foto: Marcus Meyer Photography

Blick durch mehrere Galerieräume, vorne rote Wände, dahinter grüne und ganz im Hintergrund eine Skulptur vor hellblauer Wand

Ausstellungsansicht Remix, Foto: Marcus Meyer Photography

Ausstellungsraum mit alten Gemälden und einem modernen Gemälde in Goldrahmen an blauer Wand

Ausstellungsansicht Remix, Foto: Marcus Meyer Photography

Viele bunte Lichter hängen in einem komplett dunklen Raum

Pipilotti Rist, Pixelwald Wisera, 2025

Video-Audio-Installation, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Courtesy the artist, Hauser & Wirth and Luhring Augustine / VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Kunsthalle Bremen / Tobias Hübel

Lichtinstallation mit blauen, pink und lilafarbenen ovalen Kreisen, die immer kleiner werden, durch die kleinsten Kreise schauen Menschen hinab

James Turrell, Above – Between – Below, 2011

Permanente Licht-Installation durch drei Etagen der Kunsthalle Bremen, Erworben mit Hilfe der NORDMETALL Stiftung anlässlich der Wiedereröffnung der Kunsthalle Bremen 2011, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © James Turrell, Foto: Harald Rehling

Ausstellungsraum mit grüner und gelber Wand, Skulpturen in einer Vitrine und bunten Gemälden

Ausstellungsansicht Remix, Foto: Marcus Meyer Photography

Ausstellungsansicht eines Schiffsmodells an der Decke hängend

Hew Locke, Cui Bono, 2017

Holz, Messing, Stoff, Seile, Metalldraht, Leinwand, Acrylfarbe, Ölfarbe und weitere diverse Materialien, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Hew Locke / VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Marcus Meyer Photography

Ausstellungsraum mit buntem grafischen Muster an den Wänden

Sarah Morris, Jardim Botânico [Rio], 2013

Wandgemälde, Glanzlack, 59,81 m x 4,07 m, Erworben mit Hilfe der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Bremen 2020, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Sarah Morris, Foto: Karen Blindow

Ausstellungsraum mit vielen Skulpturen

Ausstellungsansicht Remix, Große Galerie, Foto: Marcus Meyer Photography

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