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Pauli-Preis

2026

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Im Jahr 2026 wird der Pauli-Preis zum 50. Mal verliehen. Der Kunstpreis zeichnet im deutschen Sprachraum lebende Künstler*innen für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus und gilt als einer der bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst in Deutschland.

Die acht nominierten Künstler*innen für den Pauli-Preis 2026:

Jan Albers (*1971 in Wuppertal, lebt und arbeitet in Düsseldorf), vorgeschlagen von Felix Krämer, Generaldirektor und künstlerischer Leiter des Kunstpalastes in Düsseldorf

Christiane Baumgartner (*1967 in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig), vorgeschlagen von Anna Wesle, Kuratorin am Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz

Harry Hachmeister (*1979 in Leipzig, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig), vorgeschlagen von Mathilda Legemah, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Institutional Development am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin

Annette Kelm (*1975 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin), vorgeschlagen vom Stifterkreis für den Pauli-Preis

Caroline Kryzecki (*1979 in Wickede/Ruhr, lebt und arbeitet in Berlin), vorgeschlagen von Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen

Phung-Tien Phan (*1983 in Essen, lebt und arbeitet in Essen), vorgeschlagen von Michelle Cotton, Direktorin der Kunsthalle Wien

Liesl Raff (*1979 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Wien), vorgeschlagen von Stefanie Böttcher, Direktorin der Kunsthalle Mainz

Anike Joyce Sadiq (*1985 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Berlin und Nürnberg), vorgeschlagen von Yvette Mutumba, Mitbegründerin und Leiterin von Contemporary And (C&)

Die Jury 2026:

Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig, Köln
Asta Gröting, Künstlerin, Berlin
Roland Mönig, Direktor Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Susanne Pfeffer, Direktorin Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main
Hilke Wagner, Direktorin Albertinum, Dresden

Der Pauli-Preis

Der mit 30.000 Euro dotierte Pauli-Preis blickt auf eine lange Geschichte zurück: Vor 70 Jahren von Ludwig Roselius jun. (1929–2022) ins Leben gerufen, verdankt er sein Fortbestehen seit mittlerweile 40 Jahren einer Gruppe engagierter Mitglieder des Kunstvereins in Bremen. Der private Stifterkreis finanziert nicht nur die Ausstellung, den Katalog und das Preisgeld, sondern bemüht sich auch um die Erwerbung eines Werks der jeweiligen Preisträger*innen für die Sammlung des Kunstvereins.

Dabei legt das mehrstufige Preisverfahren großen Wert auf Transparenz und Neutralität: Der Direktor der Kunsthalle Bremen, sechs Kurator*innen sowie der Stifterkreis für den Pauli-Preis schlagen unabhängig voneinander je eine künstlerische Position vor. Diese acht Nominierten präsentieren ihre Arbeiten in der Wettbewerbsausstellung in der Kunsthalle Bremen. Im Laufe dieser Ausstellung kürt eine Jury, die sich aus fünf weiteren Kunstexpert*innen zusammensetzt, schließlich die Preisträgerin bzw. den Preisträger.

Zu den Preisträger*innen zählen u.a. Gabriele Stötzer (2024), Karimah Ashadu (2022), Ulrike Müller (2020), Emeka Ogboh (2016), Nina Beier (2014), Daniel Knorr (2012), Thea Djordjadze (2009), Ulla von Brandenburg (2007), Clemens von Wedemeyer (2005), Tino Sehgal (2003), Olafur Eliasson (1997) und Wolfgang Tillmans (1995).

Auch die Kunst braucht Kekse!
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